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Wie der Phönix aus der Asche

Mai 30, 2009

Ursprünglich hatte ich überlegt, Phö.Nixe zu schreiben, weil auch die Roman.Haupt.Figur weiblich sein wird, aber dann dacht ich, ich möchte die Leser nicht zu sehr verwirren 😉

Also blieb ich bei der Metapher, die für viele Menschen eine gewisse Aussagekraft besitzt – der Phönix – der sich neu.geboren aus der Asche erhebt – und sich immer wieder zu neuem Leben aufschwingt.

Ja, auch hier greife ich teilweise auf meine ureigensten Erfahrungen zurück – und auch auf jene von lieben Freundinnen – denn interessanterweise waren es immer wieder Frauen, die meinen Weg kreuzten – und ähnliche Veranlagungen aufweisen, wie ich sie auch an mir selbst festgestellt habe.

Ich hab zwischenzeitlich auch eine gute Erklärung für das Phänomen gefunden, welches mich persönlich schon Zeit meines bisherigen Lebens begleitet – mich immer wieder selbst aus dem Sumpf zu ziehen – in dem ich mich vorher unbewusst reinfallen hab lassen.

Meine für mich stimmige Antwort habe ich beim Human Design System (kurz HDS) gefunden- da gibt es eine Verbindung, die sich interessanterweise in all den Charts gezeigt hat, die ich mir in Bezug auf diese Veranlagung angeschaut habe.

Es gibt da eine Verbindung zwischen Körperbewusstsein und Egozentrum, welche in meinem Fall teilweise unbewusst definiert ist – d.h. ich muss mir immer wieder beweisen, dass ich eigentlich eh wissen sollte, was mir gut tut – und andererseits da auch ein schier unbändiger Wille vorhanden ist, der michs letztendlich doch schaffen lässt, wieder mal zu über.leben.

Durch die unbewusste Veranlagung hatte ich bisher aber auch immer wieder das Thema, dass ichs mir sozusagen „immer wieder selbst beweisen musste“ – und von daher eben immer wieder in den Überlebens.Kampf geschlittert war.

Seit ich das erkannt habe – und es jetzt auch bewusst zulassen kann, es mir eben nicht mehr beweisen zu müssen – seither hat sich mein Leben fast schlag.artig ver.ändert – und es wird auch immer angenehmer und lebens.werter.

Und es hat mich auch zu diesem Roman geführt – um noch viel mehr Menschen auf zu zeigen, dass sie es sich vielleicht gar nicht länger beweisen müssen, dass sie eine schier unerschöpfliche Kraft in sich tragen – und sie andererseits auch zu ermutigen, diese Kraft wirklich und bewusst zu zu lassen und auch aus zu leben.

Witzigerweise habe ich heute auf facebook auf bei einem Test mitgemacht – welcher Yedi bist du – wo als Ergebnis kam

Glückwunsch! Du bist Meister Yoda. Immer gelassen, aber trotzdem stark, wenn es darauf ankommt. Keiner ist so weise und kann so gut mit der Macht umgehen, wie du…

Ich glaube, das beschreibt auch sehr gut dieses auferstehen aus der Asche.

Und es passt auch sehr gut dazu, dass ich mich schon seit Jahren von Huna – der hawaiianischen Form des Abenteuerschamanismus – begeistert bin – mich aber mit dem „echten“ Schamanismus nie wirklich anfreunden konnte.

Der Unterschied zwischen kreigerischem Schamanismus und Huna ist der, dass die Abenteurer nie bis zum Umfallen kämpfen, sondern oftmals auch durch Transformation zum Ziel kommen.

Praktisches Beispiel von meiner Lehrerin Eva Ulmer-Janes – wenn Schamanen bei einer Reise auf Widerstand – oder auch ein Ungeheuer treffen, dann

-> „müssen“ Kriegerschamanen dieses Hindernis besiegen

-> lassen sich Abenteuerschamanen manchmal fressen, um am anderen Ende transformiert wieder neu zu beginnen.

In diesem Sinne – wie der Phönix aus der Asche – es geht immer irgendwie weiter – und oftmals noch viel lust.voller und erfüllter als zuvor.

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